Spaziergang auf dem Tempelhofer Feld

Tempelhofer Feld Berlin

Tempelhofer Feld - Blick auf den Fernsehturm - Foto: T-Bortels/nuBerlin.de

Am Osterwochenende haben uns erste wärmende Sonnenstrahlen auf’s Tempelhofer Feld gelockt. Es war warm genug, ein einmal das Gelände ein wenig zu erkunden – und kühl genug, um nicht von Besuchermassen überrannt zu werden.

Der Blick vom Tempelhofer Feld ist schon sehr besonders. Man hat ein ganz besonderes Berlin-Panorama um sich herum – hier mal wieder ein Blick auf den Fernsehturm. Gleichzeitig steht man aber quasi auch in der Mitte von fast Nichts. Und dann wiederum geht einem durch den Kopf, dann man gerade über eine Start- und Landebahn läuft.

Die Start- und Landebahnen eignen sich natürlich hervorragend, um sie mit Rollen oder Rädern zu erkunden. Und daher sieht man auch überall die diverstesten Forbewegungsmittel: Fahrräder, Skateboards, Rollschuhe… Ich mag meinen Spaziergang aber lieber zu Fuß.

Sonniger Montag in Mitte

Ja, das Wetter kann auch im März ganz nett sein – zumindest war es am vergangenen Montag ziemlich sonnig – aber auch ziemlich kalt. Ich hatte die Gelegenheit, in Mitte einkaufen zu gehen – und zwar in der Dircksenstrasse. Die Dircksenstrasse verbindet ja quasi den Alexanderplatz mit dem Hackeschen Markt – und es gibt dort einige Läden, die einen Besuch Wert sind. Außerdem hat man von der Dircksenstrasse aus diesen wunderbaren Blick af den Fernsehturm … inklusive S-Bahn und viel Himmel. Was für ein schönes Einkaufserlebnis – insbesondere, wenn man als ‚Einheimischer‘ sonst immer nur daran vorbei läuft.

Um ein schönes Foto mit Fernsehturm UND S-Bahn zu bekommen muß man eventuell ein bisschen warten. Aber wenn das Wetter schonmal so schön ist, dann fällt das Warten nicht schwer.

Schild mit Herz

Schild mit Herz, Berlin Prenzlauer Berg

Schild mit Herz – Foto: T.Bortels/nuBerlin.de

Ein Schild mit einem Herz – so mag ich meinen Weg zur Arbeit. Fast täglich komme ich an diesem Schild vorbei – und fast täglich zaubert mir dieses Schild ein Lächeln mitten ins Gesicht. Yay!

Wer dieses Schild hier aufgestellt und/oder so dekoriert hat? Keine Ahnung. Aber ich hoffe, dasss das Schild noch eine Weile stehen bleiben darf. Ein bisschen Streeetart – und so Berlin!

„Stop Wars“ / Haus der Statistik Otto-Braun-Strasse

'Stop Wars' am Haus der Statistik nahe Alexanderplatz, Berlin

'Stop Wars' am Haus der Statistik - Foto: T.Bortels/nuberlin.de

Wenn man vom Alexanderplatz in Richtung Karl-Marx-Allee geht, kann man an der Fassade des Haus der Statistik dieses beeinduckende Werk bewundern: über ca. drei Etagen steht die einfache Botschaft ‚STOP WARS‘ geschrieben. Man mag streiten, ob es sich dabei nun um Kunst, Streetart oder eine politische Aktion handelt – für mich ist es alles drei zusammen. Und so einfach die Botschaft auch sein mag, so ist sie doch auch gerade in ihrer Einfachheit provokativ. Stop Wars! Einfach mal alle Kriege sein lassen – und schon herrscht Frieden.

Das Haus der Statistik steht seit vielen Jahren leer und wartet auf seine neue Bestimmung. Im Moment sind die Chancen gar nicht mal so schlecht, dass das Haus nicht meistbietend an einen Investor wird, sondern in Zukunft von der Berliner Initiative Haus der Statistik (hausderstatistik.org) genutzt werden kann: „Die Initiative Haus der Statistik und der Bezirk Mitte wollen das ca. 40.000qm fassende Gebäudeensemble kosteneffektiv in gemeinschaftlichen sozialen Wohnraum für Geflüchtete, Studenten, Senioren u.a. sowie Arbeits- und Begegnungsräume für Kunst, Kultur und Bildung umwandeln und dabei sinnvolle Synergien erzeugen. Entstehen soll ein Leuchturmprojekt der anderen Art …

Sonnenaufgang Oderberger Strasse

Berlin Sonnenaufgang Oderberger Strasse

Sonnenaufgang Oderberger Strasse - Foto: T.Bortels/nuBerlin.de

Früh aufstehen kann sich lohnen – insbesondere, wenn man mit so einem schönen Sonnenaufgang belohnt wird. Es war natürlich relativ kalt – immerhin ist ja noch Winter. Aber für ein Foto von so einem schönen Sonnenaufgang hole ich mir auch gerne ein paar kalte Finger. Und für alle, die sich schon immer gefragt haben, ob die Oderberger Strasse wirklich in Ost-West-Richtung verläuft: Ja. Morgens scheint die Sonne von der einen Seite die Strasse runter – geht sozusagen über der Kulturbrauerei auf. Und den Sonnenuntergang kann man dann am anderen Ende bzw. quasi über dem Mauerpark bestaunen.

Straßenbahn an der Ecke Schönhauser Allee / Kastanienallee

Berlin Winter: Tram Ecke Schöenhauser Allee

Tram Ecke Schöenhauser Allee / Kastanienallee - Foto: T.Bortels/nuBerlin.de

Winter in Berlin kann schwierig sein: häufig hängt eine graue Glocke über der Stadt, manchmal läßt sich die Sonne über viele Tage, Wochen oder sogar mehrere Monate nicht blicken. Alles scheint grau und naß zu sein, es ist kalt – und manchmal auch noch windig. Und dann gibt es aber hin und wieder auch ein paar sonnige Tage. Und die können dann umso schöner sein. Plötzlich stellt man fest, daß die Stadt doch ganz schön ist – Instagram quillt an solchen Tage geradzu über mit Fotos von Sonnenauf- und untergängen und die Straßenmöbel der Cafés sind schwer in Benutzung, weil offenbar jeder endlich mal wieder einen Kaffee in der Sonne genießen möchte – auch wenn die Temperaturen unter Umständen noch unter dem Gefrierpunkt liegen.

Dieses Foto entstand an einem solchen Tag – morgens gegen 9 Uhr. DIe Strassen sind um diese Uhrzeit im Prenzlauer Berg noch ziemlich leer, nur ein paar Fahrradfahrer sind vermutlich auf dem Weg zur Arbeit. Und eine Straßenbahn kommt von der Schönhauser Allee und biegt in die Kastanienalle ab.

Dahinter ist die hier überirdisch verlaufende U-Bahn U2 zu sehen – die Brücke über die Kreuzung und der dazugehörige U-Bahnhof Eberswalder Straße sind ein häufig fotografiertes Motiv, auch bekannt auf dem DDR-Film „Berlin – Ecke Schönhauser“, der zum großen Teil an dieser Straßenkreuzung spielt.

Blick von der Jannowitzbrücke

Jannowitzbruecke Berlin-Mitte - Blick auf den Fernsehturm

Blick von der Jannowitzbruecke bei Nacht - Foto: T.Bortels/nuberlin.de

Neulich bin ich relativ spät von einer Ausstellungseröffnung nach hause gelaufen. Die Ausstellung war im Kunstraum Kreuzberg / Bethanien – mein Spaziergang verlief dementsprechend erstmal in RIchtung Köpenicker Strasse und dann über die Jannowitzbrücke nach Mitte.

Es war relativ mild – und über der Stadt hingen leichte Nebelschwaden – einer der Abende, an denen man gerade mal die Kugel des Fernsehturms sehen kann, aber nicht die Antenne. Der Blick von der Jannowitzbrücke war dann schon schön: die ‚Skyline‘ von Mitte, die sich nebelverhangen in der Spree spiegelt. Gut, dass ich gelaufen bin. Solche Momente verpasst man ja sonst, wenn man z.B. mit der U-Bahn unterwegs ist.

Schönhauser-Allee-Blick auf den Fernsehturm

Fernsehturm Berlin Schoenhauser Allee

Fernsehturm Berlin Schoenhauser Allee - Foto: T.Bortels/nuBerlin.de

Blick auf den Fernsehturm von der Ecke Schönhauser Allee / Schwedter Straße – an einem schönen faulen Sonntagnachmittag im Oktober.

Der Oktober war überraschend mild. An einigen Tagen kletterten die Temperaturen sogar über die 20°C-Marke und es fühlte sich eher an, wie ein später Spätsommer – ein Goldener Oktober.

Im Moritzplatz

Berlin Kreuzberg Moritzplatz U-Bahnhof

U-Bahnhof Moritzplatz - Foto: T.Bortels/nuBerlin.de

Noch vor wenigen Jahren, vor Eröffnung des Betahauses, war der Moritzplatz so etwas wie ein Un-Ort – der U-Bahnhof Moritzplatz mehr oder weniger verlassen. Das hat sich inzwischen geändert. Heute ist der Moritzplatz ein belebter Verkehrsknotenpunkt – der U-Bahnhof Moritzplatz  ein U-Bahnhof, so belebt, wie fast jeder andere.

Der U-bahnhof ist quasi direkt unterhalb des Kresiverkehrs und erstreckt sich über zwei Stockwerke. Das obere Stockwerk ist sozusagen die Zwischenebene, das die vier Zugänge mit den zwei Treppen verbindet, die zur Gleis-Ebene führen.

Wenn man den U-Bahnhof Moritzplatz verlassen möchte kann es gut sein, dass man zunächst nicht weiss, welchen der vier Ausgänge bzw. welche der acht Treppen man nehmen soll. Die Zwischenebene ist quasi ein Quadrat – alles irgendwie Symetrisch – alles sieht irgendwie gleich aus.

Der geübte und routinierte Moritzplatz-Fehrgast kennt natürlich seinen Weg. Für alle anderen  kann es sich durchaus lohnen, lieber ein paar Momente zu viel zu gucken und vor dem Aufstieg zum Kreisverkehr die zum Zielort am besten passendste Treppe zu suchen – und zu finden. Ist man einmal oben an der falschen Ecke angekommen, muss man mit dem zum teil sehr belebten Kreisverkehr klarkommen. Und da es keine Fußgängerampeln gibt kann das auch schon mal ein bisschen gefährlich sein.