Berlin streetart: “She is gone” (El Bocho)

Berlin Streetart: "She is gone"

Berlin streetart - Photo: T.Bortels/nuBerlin.com

Ein mehr oder weniger typisches Berliner Strassenbild: marode Fassade voller Graffity und Tags und Zettel, Kopfsteinpflaster, zwei Hauseingänge, einer davon mit Video-Überwachung – und dazwischen dieses Piece oder auch ‚Paste-Up‘ „She is gone“ – signiert von El Bocho.

Zu bewundern ist dieses Paste-Up ganze im Prenzlauer Berg – in der Kollwitzstrasse nahe Danziger Strasse, um etwas spezifischer zu sein.

Das Motiv ist auch hier auf instagram zu finden.

Verkehrsunfall-Statistik: Weniger Tote im 1. Halbjahr 2017

Berlin Verkehrsunfall-Statistik

Berlin Verkehrsunfall-Statistik - Foto 'Krankenwagen' T.Bortels/nuBerlin.de

Erfreuliche Zahlen aus der Berliner Verkehrsunfall-Statistik: im ersten Halbjahr 2017 wurden weniger Menschen im Berliner Straßenverkehr getötet, als noch im ersten Halbjahr 2016. Und der Rückgang ist beeindruckend: mit -46% gab es ungefähr halb so viele Verkehrsunfälle mit Todesfolge, wie im Vorjahresvergleich. Das ist der niedrigste Wert seit über 20 Jahren – im ersten halbjahr eines Jahres kamen also seit 20 Jahren nicht mehr so wenige Menshcen ums Leben, wie im ersten halbjahr 2017. Eigentlich wäre das ja schon fast ein Grund zum Feiern.

Die übrigen Zahlen sehen allerdings nicht ganz so rosig aus. Zuerst mal zu den absoluten Zahlen: im ersten Halbjahr dieses jahres kamen insgesamt 14 Menschen im Berliner Straßenverkehr ums Leben. Und das sind immernoch 14 Tote zu viel. Aber immerhin 12 Tote weniger, als in demselben Zeitraum 2016.

Erfeulicher weise ging auch die Anzahl der Unfälle mit Personenschaden insgesamt zurück – allerdings nur um 0,8%. Insgesamt gab es im ersten Halbjahr dieses Jahres 69.962 Unfälle – das sind 2% mehr, als im Vorjahr. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 68.571 Unfälle.

Bei 6.719 Unfällen kamen insgesamt 8.083 Personen körperlich zu Schaden. Verglichen mit dem ersten Halbjahr 2016 ist das eine Zunahme um 0,7% – im Vorjahr gab es während der ersten sechs Monate „nur“ 8.025 Verletzte bei Verkehrsunfällen auf Berliner Straßen.

Berliner Verkehrsunfall-Statistik: Weniger Tote im 1. Halbjahr 2017 Tabelle

Berliner Verkehrsunfälle im 1. Halbjahr 2017 – Daten / Quelle: Pressemitteilung „Mehr Verkehrsunfälle, aber weniger Tote in Berlin“ – CC BY 3.0 DEAmt für Statistik Berlin -Brandenburg

Wenn man die Statistik nun mal auf einen Wochen- oder Tagesdurchschnitt umrechnet, erscheinen einem die Zahlen noch ein wenig konkreter – bzw. bedrohlicher. Nehmen wir an, das erste halbjahr hat 180 Tage – dann kommt es im Tagesdurchschnitt in Berlin zu knapp 390 Verkehrsunfällen, davon ca. 37 Unfälle mit Personenschäden, bei denen über 44 Menschen verletzt werden.Täglich!

Also – bitte immer schön vorsichtig!

Daten / Quelle: CC BY Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

Berliner Durchschnittsalter

Berlin Durchschnittsalter der Berliner

Berliner Durchschnittsalter - Daten: Bestandsdaten Einwohnerregister Berlin" - CC BY 3.0 DE - Amt für Statistik Berlin -Brandenburg

Berlin ist eine verhältnismäßig junge Stadt. So scheint jedenfalls die allgemeine Meinung zu sein – und wenn man sich das Publikum auf den Straßen und Fußwegen in Wedding, Mitte, Prenzlauer Berg, Friedrichshain, Kreuzberg und Neukälln ansieht, möchte man dieser Meinung zustimmen. Jugendliche und Junge Erwachsene, in manchen Bezirken auch mal mit Kinderwagen anzutreffen – das Berliner Publikum scheint zum großen Teil aus ‚Twentysomethings‘ und ‚Thirtysomethings‘ zu bestehen. Gerade in den ‚Partybezirken‘ ist das Durchschnittslater relativ niedrig – die Leute sehen relativ jung aus. Aber sind all die jungen Leute auch wirklich Berliner? Und wie JUNG VZW. WIE alt ist der Berliner / die Berlinerin durchschnittlich? Ein Blick in die aktuelle Statistik zum Durchschnittsalter zeigt: der durchschnittliche Berliner ist zurzeit 42.7 jahre alt.

Wie Sie vermutlich schon vermutet haben – und wie die Karte oben ziemlich deutlich zeigt – wohnen die jüngeren Berlinerinnen und Berliner in den Innenstadtbezirken. Oder zumindest ist im Zentrum das Durchnittsalter geringer, als in den Außenbezirken. Allerdings hat es in den letzten Jahren auch ein paar Veränderungen gegeben.

Noch vor ein paar Jahren war Mitte wirklich der jüngste Bezirk Berlins. Das Druchschnittsalter lag hier vor ein paar Jhahren bei gerade mal 36 Jahren, Inzwischen liegt das Durchschnittslater in Mitte bei 40 – 42.7 Jahren und damit nur geringfügig unter dem Berliner Durchschnitt. Die Jüngeren haben sich offenbar sozusagen aus dem Zentrum zurückgezogen und auf umliegende und auch weiter entferntere Bezirke verteilt. Oder anders interpretiert: die Bevölkerung von Mitte altert – junge Neuberliner ziehen eher nicht in den zentralen, aber inzwischen auch relativ teuren Bezirk. Die Bezirke Wedding, Neukölln und Friedrichshain sind offenbar bevorzugte Zuzugsbezirke – in allen drei Bezirken liegt das Durchschnittsalter unter 38 Jahren.

 

Taschendiebstahl in Berliner U-Bahn nimmt stark zu

Berliner U-Bahn - Taschendiebstahl nimmt zu

Berliner U-Bahn - Foto: T.Bortels/nuBerlin.de

Das Problem ist nicht neu – Taschendiebstahl war schon immer ein Problem in Berlin – insbesondere in den Öffentlichen Verkehrsmitteln. Noch aus den 80er Jahren hat sich bei mir ein Hinweis besonders eingebrannt, die man damals immer an den Fenstern von U-Bahnzügen sah: „Gedränge nur dem Dieb gefällt – drum Augen auf und Hand auf’s Geld!“ stand damals quasi überall gut sichbar geschrieben.

In den vergangenen Monaten scheint sich das Problem aber noch einmal verschärft zu haben. In 2015 sind die Zahlen um ca. 50% gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Insgesamt wurden in 2015 über 12.000 Fälle von Taschendiebstahl der Polizei gemeldet, die in Zügen und auf Bahnhöfen der Berliner Verkehrsbetriebe BVG begangen wurden. Dan sind ca. 1000 Fälle pro Monat – oder 30 pro Tag. Zum Vergleich: im Jahr 2014 wurden nur etwas über 8.000 Diebstahlsdelikte gemeldet – in 2012 waren es lediglich 4.000.

Die Zunahme der Kleinkriminalität in Berliner Bahnen spiegelt natürlich auch die Beliebtheit der Stadt – und die Beliebtheit der öffentlichen Verkehrsmittel wider. Jedes Jahr werden in Berlin mehr Touristen gezählt – und die BVG verzeichnet von Jahr zu Jahr mehr Fahrgäste. Zurzeit nutzen über 3 Millionen Fahrgäste die BVG pro Tag. So gesehen sind die Zahlen dann doch relativ niedrig.

Taschendiebe haben es vor allem auf Touristen abgesehen. Natürlich kann auch jeder ‚reguläre‘ Berliner Opfer eines Taschendiebstahls werden – aber bei Touristen haben Taschendiebe es besonders leicht. Häufig führen Berlin-Urlauber große Mengen Bargeld und teures technisches Gerät wie z.B. Fotoaparate und Tabet-Computer mit sich. Und häufig ist man als Tourist abgelenkt. Insbesondere in Zügen und Stationen von S- und U-Bahn. Schnell muss noch das Ziel recherchiert oder die Route besprochen werden, man sieht sich den Fahrplan an, versucht die anvisierte U-Bahn-Station nicht zu verpassen…

Falls Sie also in näherer Zukunft eine Berlinreise planen: bitte achten SIe insbesondere in den öffentlichen Verkehrsmitteln wie S- und U-Bahn auf Ihre Wertgegenstände! Wir wollen doch nicht, dass 2017 ein neues Rekordjahr für Taschendiebe wird!

Siehe auch:

Frohes Neues Jahr! Und: neue alte Adresse…

Vielleicht ist es schon aufgefallen: dieser Berlin-Blog ist gerade noch einmal umgezogen: von ticket2berlin.de zurück nach nuBerlin.de – und ich bin eigentlich ganz froh darüber. Warum? Nunja – da fange ich mal eben am Anfang an: Zuerst lief dieser Berlin-Blog ja unter nuBerlin.de – dann dachte ich aber, das mit dem „nu“ würde niemand verstehen und die Domain müsse einen professionelleren Eindruck machen. Ich hatte dann ticket2berlin.de reserviert und dachte, das wäre eine ideale Adresse für alle möglichen und unmöglichen Informationen rund um das Reiseziel Berlin. Ausserdem wäre das „ticket“ im Namen sicherlich auch gut für Suchmaschinenoptimierung – und bestimmt würde sich damit der eine oder andere Werbekunde anlocken lassen.

Langer Rede kurzer Sinn: bereits nach ein paar Wochen hatte ich das „ticket“ im Namen satt. Zu kommerziell, zu prätentiös, zu hoch die Erwartungen. Dann hat es noch ca. 3 Jahre und 20 Minuten gedauert und ich bin zurück zu nuBerlin.de gewechselt.

Warum ich das erzähle und was das mit dem Jahreswechsel zu tun hat? Ganz einfach: der Blog ist am 1. Januar umgezogen. Und das „nu“ im Namend eutet ja auch so etwas wie „new“ an. Also: Happy New Year! Happy New Berlin! Ach ja: den Twitter-Acoount habe ich auch dementsprechend zurück-umbenannt: https://twitter.com/nuberlin_com. Da wird zunächst aber vorwiegend in Englisch getwittert.

Und dann gibt es dank der Berliner S-Bahn noch dieses großartig langweile Jahreswechsel-Video das eindrucksvoll zeigt, wie Silvester vom Fahrerstand einer Berliner S-Bahn aus betrachtet aussieht. Um 0Uhr steht der Zug dann passender weise auch am Berliner Hauptbahnhof – nur leider sieht man nichts vom großen Feuerwerk. Dafür sieht man stattdessen aber viele kleine Feuerwerke entlang der Strecke. Viel Vergnügen!


Berliner Stadtbahn Mitfahrt am 31.12.13

Ich bin ein Berliner! Und Du so?

Barack Obama in Berlin – er lobt Berlin, den Freiheitswillen der Stadt, den Freiheitswillen der Berliner –  und er sagt den weltbekannten Satz: „Ich bin ein Berliner“ – allerdings nur als Zitat, aber immerhin. Am 26. Juni 1963 hielt der damalige US-Amerikanische Präsident John F. Kennedy seine historische Rede vor dem Schöneberger Rathaus und sagte die historischen Worte „Ich bin ein Berliner!“. Und meine Mama war damals dabei. Macht mich das zum Berliner? Und was macht Dich zum Berliner? Wie wird man zum Berliner?

Es ist eine vieldiskutierte, aber vielleicht gar nicht so schwierige Frage.

Immer wieder kommt ja mal die Frage auf „Und wo kommst Du her?“. Menschen, die seit 20 Jahren und länger in Berlin leben, sagen frei heraus „aus Stuttgart“ oder „Köln“ oder „Buxtehude“ oder „Bielefeld“ oder „Italien“ oder „Kanada“ oder…. Zum Teil leben die Menschen den größten Teil ihres Lebens hier in Berlin – und stellen dann beiläufig bei einem Küchengespräch fest: Ja aber so richtige Berliner gibts ja nur ganz wenige. Aber was ist so ein *richtiger* Berliner?

Tja – so ist das bei Gesellschaften, die einen Teil ihres Zuwachses aus Zuzug rekrutieren: irgendwie kommen immer alle von irgendwo her. Bei den U.S.A. ist das ja ganz ähnlich. So *richtige* Amerikaner gibt es auch nicht so viele – die meisten kommen aus Irland, Italien, Polen, Russland, Deutschland, …. aber ich habe in den U.S.A. keinen Amerikaner kennengelernt, der ein Problem hätte, zu sagen „Ich bin Amerikaner“.

Also noch mal zurrück zur ursprünglichen Frage: „Ich bin ein Berliner! Und Du so?“
Man könne das auch umformulieren: „Ich bin ein Berliner! Und was machst Du so?“ um auch ein bisschen die Gleichgültigkeit desjenigen, der das sagt – bei gleichzeitiger Bedeutsamkeit dessen, was er sagt, zu unterstreichen – aber das führt jetzt vielleicht zu weit..

…Fortsetzung folgt…

von Parkraumbewirtschaftung und Finanzen

Wenn man durch die Innenstadtbezirke spaziert fallen einem unweigerlich die vielen Parkscheinautomaten auf – ein sicheres Indiz dafür, dass man sich in einer Gegend befindet, in der „Parkraumbewirtschaftung“ betrieben wird.

Zuerst klingt das wie eine gute Idee: Parkplätze werden kostenpflichtig Parkende ‚vermietet‘. Für Anwohner und ortsansässige Gewerbetreibende ist das recht günstig, für alle anderen variiert der Preis je nach Lage. Und der Begriff suggeriert, dass mit dem Parkraum Geld erwirtschaftet wird, der der gegend zugute kommt.

Nun musste ich aber dazu lernen, dass das so nicht ganz stimmt. Zum einen stehen sich Parkgebühren und Kosten der Parkraumbewirtschaftung gegenüber – wobei im Bezirk Prenzlauer Berg die Kosten höher sind, als die Einnahmen. Die eigentlichen Erträge resultieren aus den Strafzetteln – also gerade aus denjenigen Parkern, die keinen Parkschein erwerben – oder die über die ‚gemietete Parkdauer‘ hianus zu ihre Karre stehen lassen. Die Einnahmen aus den Knöllchen sind dabei sehr viel höher, als die Einnahmen aus der eigentlichen Parkraumbewirtschaftung. Laut Morgenpost standen 2012 allein im Bezirk Prenzlauer Berg den Einnahmen aus Parkscheinen i.H.v. 2.8 Millionen Euro Einnahmen aus Strafzetteln und Bußgeldern i.H.v. 4.6 Millionen Euro gegenüber.

Das klingt immernoch wie ein einträgliches Geschäft. Aber einen Haken hat die Sache: alle Einnahmen – egal ob aus Parkraumbewirtschaftung oder aus Bußgeldern werden dem Bezirk Prenzlauer Berg als Einnahmen verbucht. Entsprechend niedriger fallen dann in den folgenden Jahren die Zuwendungen durch die Stadt Berlin aus. Parkraumbewirtschaftung ist also nur dann ein einträgliches Geschäft, wenn ein Bezirk seine bewirtschafteten Parkflächen Jahr um Jahr ausweitet. Sobald der Bezirk keine neuen Parkscheinautomaten aufstellt bleiben Zusatzeinnahmen aus. Einen Gewinner gibt es dann aber doch: die Stadt Berlin muss jedes Jahr weniger Zuwendungen an die Bezirke zahlen – und davon haben wir letztendlich ja alles was. Oder etwa nicht?

via Hauptstadtblog
www.hauptstadtblog.de/2013/05/16/goldgruben

q: Welches Volksbegehren? a: Das Volksbegehren!

setting: Ich bin dabei einen den Supermarkt zu betreten, am Eingang kippt ein Fahrrad um, ich stelle es wieder auf. Eine Frau kommt auf mich zu…

Ich: Ich war’s nicht! (halbironisch)
Sie: Oh sehr gut, Danke! Ach – bei der gelegenheit: haben Sie schon das Volksbegehren unterzeichnet?
Ich: Welches Volksbegehren?
Sie: Na das Volksbegehren!
Ich: Also – ich habe mal ein Volksbegehren unterschrieben..
Sie: Welches Volksbegehren?
Ich: Verschiedene.. Worum geht es bei Ihrem Volksbegehren?
Sie: Mein Volksbegehren? Naja, das ist das aktuelle Volksbegehren.. Also.. Wann haben Sie denn das letzte mal ein Volksbegehren untersxhrieben? War das das mit dem Wasser?
Ich: vermutlich ja.. Also zumindest habe ich DAS Volksbegehren unterschrieben..
Sie: ok, aber dann haben Sie DIESES Volksbegehren noch nicht untersxhrieben..
Ich: Vermutlich nicht. Worum geht es denn?
Sie: Ach, tschuldigung! Ja es geht um das Stromnetz – also das Berliner Stromnetz – und das es wieder den Leuten gehören soll..
Ich: Ah – ok, ja das habe ich noch nicht unterschrieben..

Und hier gehts zum Volksbegehren:
www.berliner-energietisch.net

Eröffnung des neuen Berliner Flughafens verschiebt sich erneut

Medienberichten zufolge wird der Eröffnungstermin nicht mehr zu halten sein: am neuen Berliner Flughafen gibt es wieder technische Probleme. Diesmal ist der Brandschutz „schuld“ — oder aber diejenigen, die für den Brandschutz verantwortlich sind. Und wo der Brandschutz ‚fehlt‘, kann das Terminal nicht abgenommen werden.

Besonders ‚interessant‘ wird diese Problematik, weil ja mit der Eröffnung des neuen Flughafens auch die Schließung des alten Fluhafens zusammenhängt – und natürlich der komplizierte Zeitplan für den Umzug. Dem Tagesspiegel zufolge kostet jeder Monat Verzögerung rund 15 Millionen Euro.

Ursprünglich sollte der Flughafen am 2. Juni 2012 seinen  Betreib aufnehmen. Die Eröffnungsfeierlichkeiten waren für den 24. Mai 2012 geplant. Ob nun auch die Eröffnungsfeier verschoben werden muss ist nicht bekannt.

Aufgeschoben ist natürlich nicht aufgehoben – der neue Berliner Flughafen, der ja eigentlich ein Brandenburger Flughafen ist, wird früher oder später fertiggestellt werden. Nur einen Eröffnungstermin gibt es nun erstmal nicht mehr.

Siehe auch:
Eröffnung des neuen Berliner Flughafens geplatzt – Wowereit und Platzeck „stinksauer“
www.tagesspiegel.de/berlin/schoenefeld-eroeffnung-des-neuen-berliner-flughafens…
Brandschutz – Eröffnung des Berliner Flughafens verschoben
www.zeit.de/wirtschaft/2012-05/flughafen-schoenefeld-verschoben
Flughafen Berlin Brandenburg: Eröffnung des Hauptstadt-Airports verzögert sich
www.spiegel.de/reise/aktuell/flughafen-berlin-brandenburg-ber-eroeffnung…

Räumungsklage Schokoladen stattgegeben

UPDATE: SCHOKOLADEN GERETTET! -> www.schokoladen-mitte.de

Es tut schon ein bisschen sehr weh, das so konkret zu schreiben – aber theoretisch befindet sich der Schokoladen in der Ackerstrasse in Mitte nun „vor der Räumung“. Und praktisch wohl auch. Dabei bezieht sich „Schokoladen“ hier nicht nur auf die kulturelle Einrichtung im Vorderhaus, sondern ist vielmehr als Oberbegriff für das ganze Haus in der Ackerstraße 169 zu verstehen: das Kulturprojekt, die Kneipe, die Ateliers, das Theater, die Probenräume, Werkstätten, der Club der polnischen Versager – und letztendlich auch die Mieter stehen vor dem Aus.

Am Dienstag gab das Landgericht Berlin der Räumungsklage des Eigentümers statt. Der will das Haus eigentlich seit Jahren räumen und anschließend sanieren lassen, schaffte es aber scheinbar Jahrelang nicht , eine formfehlerfreie Klage einzureichen.

Das Haus ist seit 1990 eine Institution und hat in seiner über 20jährigen Geschichte Berlin/Mitte geprägt, wie kaum ein anderes Haus. Tausende Veranstaltungen dürften im Laufe der Jahre über die legendäre Bühne gegangen sein, für viele ist „Das Schoki“ Mittes wahre Mitte. Für andere wohl doch nur ein Spekulationsobjekt.

Homepage des Schokoladen:
-> www.schokoladen-mitte.de

Homepage des Club der polnischen Versager
-> www.polnischeversager.de

Artikel im Tagesspiegel Räumung Schokoladen „Das wird die Szene nicht kampflos hinnehmen“ (mit Bildern vom Schokoladen)
-> http://www.tagesspiegel.de/berlin/raeumung-schokoladen-…

Aus gegebenem Anlaß verlinkt der Schokoladen auf das YouTube-Video der Terrorgruppe „Wir müssen raus!“ – dem will ich mich mit äußerst gemischten Gefühlen anschließen ->
www.youtube.com/watch?v=UbzQvOalhtg