Colomierstraße 3
14109 Berlin
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Alles für die Kunst! Max Liebermann zwischen Strategie und Kulturpolitik
„Wie wurde aus dem Künstler Max Liebermann (1847–1935) eine derart einflussreiche Figur der Kulturpolitik? Welche Strategien und welches Netzwerk…“„Im Alter von 62 Jahren legte sich Max Liebermann einen Sommersitz im damals vornehmsten Villenviertel Berlins zu. 1909 erwarb er in der Villenkolonie Alsen eines der letzten freien Wassergrundstücke am Wannsee, ein lang gestrecktes, etwa 7000 Quadratmeter umfassendes Grundstück an der Seestraße 24, heute Colomierstr. 3. Mit dem Bau des Sommerhauses beauftragte er den Messel-Schüler Paul Otto Baumgarten (1873 – 1946), der bereits 1906 das benachbarte Haus Hamspohn gebaut hatte und nun die Villa nach Liebermanns Vorstellungen umsetzte. Zu den besonderen Gestaltungsmerkmalen der Liebermann-Villa zählt der Dialog von Putzflächen und hellen Sandstein- und Muschelkalkelementen. Die schlichte Fassade unterstreicht den privaten Charakter des Sommer-hauses. Vom Mittelweg des vorderseitigen Bauern- und Staudengartens fällt der Blick vorbei am Gärtnerhaus über die Lindenhochhecke auf die West-fassade der Villa. …„
